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Wirksame Klausel in einem Unfallversicherungsvertrag über Umfang der Leistungspflicht

Eine Klausel in den Besonderen Vertragsbedingungen, die bestimmt, dass bei einem Invaliditätsgrad ab 50 % ein Anspruch auf eine monatliche Rente und ab einem Invaliditätsgrad von 1 % ein Anspruch auf Kapitalleistung bis zu 450.000,00 Euro besteht und bei einem Invaliditätsgrad von 1 bis unter 10 % eine Kapitalleistung von 5 Unfallrenten, bei einem von 90 bis 100 % von maximal 300 Unfallrenten gewährt wird, ist weder überraschend, mehrdeutig noch unvereinbar mit dem Leitbild der Invaliditätsentschädigung nach der AUB 2007 des Versicherers.

Bei verständiger Würdigung dieser Klausel ergibt sich für einen durchschnittlichen Versicherungsnehmer, dass die Kapitalleistung entsprechend der Höhe des Invaliditätsgrads in Form einer der Höhe nach festgelegten Unfallrente erfolgt (vgl. Beschluss des OLG Koblenz vom 03.07.2015, Az.: 10 U 1299/14).

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