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Versicherungsnehmerin kann nach Reparatur nicht mehr Zahlung von Wiederbschaffungswert abzüglich eines Restwertes verlangen

Ersetzt ein Versicherer nach der entsprechenden Klausel der AKB der Versicherungsnehmerin die Kosten der Reparatur ihres Wagens nach einem Brandschaden, kommt er seiner vertraglichen Verpflichtung nach. Die Versicherungsnehmerin kann dann nicht zu der Klausel zurückkehren, nach der der Versicherer den Wiederbschaffungswert abzüglich eines vorhandenen Restwertes bezahlt. Denn mit Vornahme der Reparatur erlischt ein ursprünglich bestehender Anspruch auf Ersatz des Wiederbschaffungswertes abzüglich Restwertes.

Der Versicherungsnehmerin steht eine solcher Anspruch auch nicht als Schadensersatzanspruch zu, weil der Versicherer schuldhaft eine Pflicht aus dem Versicherungsvertrag verletzt hat, indem der von ihm beauftragte Sachverständige entgegen dem Aufforderungsschreiben des Bevollmächtigten der Versicherungsnehmerin Klägerin keine Ausführungen zur Reparaturwürdigkeit gemacht hat und während der Begutachtung ein Veräußerungsverbot bestand (vgl. Urteil des LG Duisburg vom 03.06.2014, Az.: 8 O 253/13).

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