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Versichererhaftung für Leitungswasserschäden

Die Klauseln über Leitungswasserschäden in §§ 1 Nr. 1 b), 3 Nr. 3 VGB 2008 sind dahin auszulegen, dass der Versicherer für alle die Leitungswasserschäden haftet, die innerhalb der Vertragslaufzeit erkennbar werden, auch wenn die Ursachen für die Schäden – für den Versicherungsnehmer nicht erkennbar – schon vor Vertragsbeginn gesetzt worden sind (vgl. OLG Schleswig, 19.02.2015, 16 U 99/14).

Da das OLG Schleswig in der Auslegung der Bedingungen u. a. von einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle (OLG Celle, Urteil vom 10.05.2012 – 8 U 213/11) abweicht, hat es insoweit die Revision gem. § 543 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zugelassen.

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