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Vergütung für einen Sachverständigen kann auf Betrag eines Vorschusses zu kappen sein

Übersteigt die vom Sachverständigen geltend gemachte Vergütung den von den Parteien angeforderten Kostenvorschuss erheblich, d.h. um mehr als 20 % (hier: 2.000,- Euro Vorschuss, später knapp 9.000,- Euro geltend gemacht), und weist der Sachverständige darauf unter Verstoß gegen seine Mitteilungspflicht nicht rechtzeitig hin, ist seine Vergütung nach dem eindeutigen Wortlaut von § 8a Abs. 4 JVEG und der eindeutigen Gesetzesbegründung auf den Betrag des Vorschusses zu kappen. Angesichts dieser neuen gesetzlichen Regelung besteht keinen Anlass dazu, den Vorschussbetrag zu erhöhen (vgl. Beschluss des OLG Hamm vom 24.07.2014, Az.: 24 U 220/12).

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