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Schadensersatzsansprüche bei mangelhafter Aufklärung über Risiken einer Augenoperation

Ein körperlicher Eingriff in Form einer Operation ist nicht von der Einwilligung des Patienten gedeckt, wenn er nur unzureichend über die Risiken aufgeklärt wurde. Im Rahmen der Aufklärung kann eine schriftliche Patienteninformation das ärztliche Aufklärungsgespräch allenfalls bei Routineeingriffen ersetzen. Vor einer Lasik-Operation muss der Augenarzt über das Risiko einer erheblichen und dauerhaften Verschlechterung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung mündlich aufklären. Bespricht der Arzt allerdings lediglich die am häufigsten vorkommenden Komplikationen wie Entzündungen, Über- oder Unterkorrektur und Narbenbildung ohne das Risiko der erheblichen Verschlechterung des Sehvermögens zu erwähnen, so fehlt es an einer wirksamen Einwilligung des Patienten (vgl. Urteil des OLG Koblenz vom 29.10.2014, Az.: 5 U 732/14). 

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