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Rechtsanwalt haftet nicht für unterbliebene „Vergleichsberatung“ beim Fehlen eines Schadens

Erwägt der Mandant den Abschluss eines Vergleichs, muss ihm der Anwalt dessen Vor- und Nachteile darlegen. Er hat von einem Vergleich abzuraten, wenn er für die von ihm vertretene Partei eine unangemessene Benachteiligung darstellt und insbesondere begründete Aussicht besteht, im Falle einer streitigen Entscheidung ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen. Bei einer unterbliebenen „Vergleichsberatung“ kann eine anwaltliche Pflichtverletzung festzustellen sein. Trotz des Pflichtverstoßes des Rechtsanwalt hat die Klage des Mandanten jedoch keinen Erfolg, wenn sich nicht feststellen lässt, dass dieses anwaltliche Versäumnis zu einem Schaden des Mandanten geführt hat. Für den haftungsausfüllenden Ursachenzusammenhang zwischen der anwaltlichen Pflichtverletzung und dem geltend gemachten Schaden ist festzustellen, was geschehen wäre, wenn der Rechtsanwalt sich vertragsgerecht verhalten hätte, und wie die Vermögenslage des Mandanten dann wäre (vgl. Urteil des OLG Hamm vom 26.02.2015, Az.: 28 U 27/14).

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