Springen Sie direkt:

Aktuelles

Patientenaufklärung: Besser keine Fachbegriffe verwenden

Ein Arzt hat die Risiken eines operativen Eingriffs im Rahmen des Aufklärungsgesprächs für einen Laien verständlich darzustellen. So ist etwa die Gefahr einer Arthrofibrose nach einer Kniegelenksoperation durch den Hinweis hinreichend umschrieben, dass Funktions- und Bewegungseinschränkungen auftreten können und die Gefahr von Verkalkungen in benachbarten Muskeln besteht, die zu erheblichen Bewegungseinschränkungen führen können sowie unter Umständen langdauernde krankengymnastische oder ggf. auch operative Nachbehandlungen erfordern.

Nach einem entsprechenden Hinweisbeschluss des Gerichts nahm eine Patientin ihre unter anderem gegen ihren Operateur gerichtete Berufungsklage zurück, in der sie vorgetragen hatte, im Vorfeld der Operation ihres bereits mehrmals voroperierten Knies seien sowohl die therapeutische Aufklärung als auch die Risikoaufklärung unvollständig und fehlerhaft gewesen (vgl. Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 21.11.2014 – 5 U 1087/14).

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren