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Patient muss Inkassokosten begleichen

Ärztliche Ausgaben zum Eintreiben von Zahlungen auf offene Patientenrechnungen stellen einen ersatzfähigen Verzugsschaden dar. Auch Gläubiger aus dem ärztlichen Bereich dürfen ein Inkassoinstitut einschalten, um offene Forderungen geltend zu machen, urteilte das LG Berlin. Die Inkassokosten dürfen sie anschließend vom Patienten zurückverlangen.

In Berlin hatte ein medizinisch-diagnostisches Großlabor geklagt. Wie das Gericht ausführte, sei die hohe Erfolgsquote des beauftragten Inkassounternehmens zu berücksichtigen. Die Inkassokosten seien „zur Rechtsverfolgung erforderlich und zweckmäßig“ gewesen. Durch das Einschalten der Fachinkassostelle sei das Labor sogar seiner Schadensminderungspflicht gegenüber dem Schuldner nachgekommen (vgl. Landgericht Berlin, Urteil vom 07.04.2015 – 57 S 107/14).

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