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Patient muss bei erkennbarem Leidensdruck selbst aktiv werden

Ein Heilpraktiker muss einen Patienten nach erfolgloser Behandlung nicht zur Weiterbehandlung an einen Arzt zurückverweisen, wenn der Patient aufgrund offensichtlicher Leiden selbst erkennen kann, dass ein Arztbesuch erforderlich ist. Der Kläger litt seit Jahren an einer Darmerkrankung. Weil die Medikamente, die ihm sein Arzt verschrieb, Nebenwirkungen hatten, ging der Mann zu einem Heilpraktiker.

Dann ging es dem Kläger noch schlechter. Der Heilpraktiker habe ihn jedoch nicht wieder an einen “Schulmediziner“ verwiesen. Deshalb verlangte der Kläger Schmerzensgeld wegen Leiden, die er erlitt, als er nicht wieder zum Arzt ging. Der Kläger als medizinischer Laie hätte wegen seines Leidenszustands die Notwendigkeit eines erneuten Arztbesuchs erkennen müssen (vgl. AG Ansbach, Urteil vom 15.09.2015, Az. 2 C 1377/14).

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