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Nur bei richtiger Angabe der Anschrift des Schuldners Verjährungshemmung denkbar

Gemäß § 204 Abs. 1 Nr. 14 BGB wird die Verjährung durch die Veranlassung der Bekanntgabe des erstmaligen Antrags auf Gewährung von Prozesskostenhilfe oder Verfahrenskostenhilfe gehemmt. Unabdingbare Voraussetzung für den Eintritt der Verjährungshemmung ist, dass der Gläubiger die richtige ladungsfähige Anschrift des Schuldners angegeben hat. Ungeschriebene Voraussetzung des Hemmungstatbestandes des § 204 Abs. 1 Nr. 14 BGB muss sein, dass die gerichtliche Verfügung im Grundsatz geeignet ist, die Bekanntgabe des Antrags zu bewirken. Das ist nicht der Fall, wenn im Antrag eine unrichtige Anschrift des Antragsgegners angegeben ist, also nicht erwartet werden kann, dass er diesen überhaupt erreicht (vgl. Urteil des BGH vom 10.09.2015, Az.: IX ZR 255/14).

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