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MRSA-Infizierungen

Erleiden fünf Patienten eines Krankenhauses während ihres Aufenthaltes eine MRSA-Infektion, führt dies, wenn im Rahmen eines Arzthaftungsprozesses ein schadensursächlicher Hygienemangel zu beweisen ist, nicht zu einer Beweislastumkehr.

Eine betroffene Patientin hat das Krankenhaus erfolglos auf 30.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Wie der gerichtlich bestellte Gutachter im Verfahren ausführte, lässt der Ausbruch einer MRSA-Infektion nicht von vornherein auf einen Hygienemangel schließen. Wie das Gericht ohne nähere Begründung feststellte, kann von einem Hygienedefizit erst gesprochen werden, wenn bei zehn Patienten auf einer Station zur selben Zeit eine MRSA-Infektion auftritt. Die Revision wurde zugelassen (vgl. Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 14.04.2015 – 26 U 125/13).

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