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Keine Werbung mit „falschen Gesundheitsexperten“

Das OLG Frankfurt hat mit Urteil vom 08.01.2015 (Az.: 6 U 152/14) entschieden, dass eine Werbung auch dann unter das Verbot der Empfehlungswerbung gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 2 HWG fällt, wenn nur der Eindruck erweckt wird, dass der Empfehlende im Gesundheitswesen tätig ist. Vorliegend hatte der Hersteller eines Medikamentes eine Firmenangehörige in einem weißen Kittel vor einem Regal mit lauter Eigenprodukten abgelichtet. Damit wurde der Eindruck erweckt, dass die werbende Person Apothekerin bzw. Apothekenangestellte sei, da die typische Verkaufssituation in einer Apotheke simuliert wurde. Der Umstand, dass das hinter der „Expertin“ stehende Regal vollständig mit Eigenprodukten bestückt worden war, fiel demgegenüber kaum auf, ebenso dürften sich die wenigsten Werbeadressaten Gedanken über die genaue und korrekte Bezeichnung der Werbenden gemacht haben, die als „…-Expertin“ bezeichnet wurde.

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