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Inkassokosten bei erkennbar zahlungsunwilligem Schuldner nicht erstattungsfähig

Ist der Schuldner für den Gläubiger erkennbar zahlungsunwillig und kann der Anspruch nur gerichtlich durchgesetzt werden, verstößt die vorgerichtliche Beauftragung eines Inkassounternehmens gegen die Schadensminderungspflicht, und die daraus erwachsenen Kosten sind nicht erstattungsfähig. Der Gläubiger kann in einer solchen Konstellation die Kosten nicht als Verzugsschaden ersetzt verlangen. Ein Auftrag, gerichtet auf die bloße Erstellung eines anwaltlichen Mahnschreibens genügt nicht, um eine Geschäftsgebühr auszulösen. Die Geschäftsgebühr verursacht gesonderte, im Übrigen nicht anrechenbare Kosten. Da diese nicht zu einer Kostenmehrung führen dürfen, ist derartiger Mehraufwand nicht zu erstatten (vgl. Urteil des AG Mannheim vom 03.09.2014, Az.: 10 C 241/14).

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