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Hausratversicherung zur Leistung nach fahrlässig verursachtem Brandschaden im Küchenbereich verpflichtet

Führt der Versicherungsnehmer einer Hausratversicherung den Versicherungsfall grob fahrlässig herbei, ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verhältnis zu kürzen.

Von einem grob fahrlässigen Verhalten ist auszugehen, wenn die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße verletzt wurde.

Kam es bei dem Versicherungsnehmer nach Benutzung des Kochfeldes auf einem Herd dadurch zu einem Brand, dass nach dem Kochvorgang die Herdplatte mit einer hölzernen Abdeckplatte versehen wurde, so stellt dies lediglich eine einfache, nicht jedoch eine grobe Fahrlässigkeit dar. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Versicherungsnehmer nach dem Kochvorgang keine sicht- und spürbare Erwärmung mehr bemerkt und auch keine Kontrollleuchte wahrgenommen hat (vgl. Urteil des LG Siegen vom 29.06.2015, Az.: 3 S 9/15).

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