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Haftung einer Hausärztin bei unterlassener Nierendiagnostik

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 03.07.2015 (Az.: 26 U 104/14) festgehalten, dass dann, wenn bei einer jugendlichen Patienten die Ursache eines erhöhten Blutdrucks (160 zu 100) nicht abgeklärt wird, der Hausärztin ein Befunderhebungsfehler zur Last zu legen ist. Kommen überdies weitere Alarmzeichen hinzu, etwa mehrfache Bewusstlosigkeiten, so ist der mangelnde Befunderhebungsfehler als grober Behandlungsfehler zu werten. Der Patientin war ein Schmerzensgeld in Höhe von 200.000,00 Euro zuerkannt worden, denn vor dem Hintergrund der Beweislastumkehr wurden als Behandlungsfehlerfolge der Verlust beider Nieren, die Dialysepflicht und 53 Folgeoperationen bewertet.

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