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Haftstrafe auf Bewährung und Berufsverbot für Ärztin

Das LG Paderborn hat eine Allgemeinmedizinerin zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt und mit einem dreijährigen Berufsverbot belegt. Die Ärztin hatte gestanden, mehr als 500 Allergie- und Neurodermitis-Patienten bei Eigenblut-Therapien mit einem Präparat behandelt zu haben, das Cortison enthielt, ohne dass diese von dem Inhaltsstoff wussten. Das Gericht sprach sie der Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft und ein längeres Berufsverbot gefordert. Allerdings wirkte sich der finanzielle Ruin der Ärztin strafmildernd aus (vgl. Landgericht Paderborn, Urteil vom 01.07.2015 – KLs 39/13).

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