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Epilepsie kann zu Approbationsverlust führen

Das Verwaltungsgericht Köln hat den Widerruf der zahnärztlichen Approbation aufgrund einer Epilepsie mit fokalen und komplex fokalen Anfällen bei großer Läsion des linken Lobus temporalis unklarer Genese bestätigt.

Der Betroffene, ein seit mindestens zehn Jahren unter epileptischen Beschwerden leidender Zahnarzt, scheiterte mit seinem dagegen gerichteten Eilantrag.

Der Zahnarzt negiere seine Erkrankung und dass er die körperliche Unversehrtheit und das Wohlergehen anderer Personen konkret gefährde, so das VG. Ob der Approbationsentzug erforderlich war oder ob eine Anordnung des Ruhens der Approbation als Präventionsmaßnahme ausgereicht hätte, vermochte das Gericht im Eilverfahren nicht zu entscheiden.

Quelle: Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom 14.07.2015 – 7 L 1343/15

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