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Berücksichtigung vorweg genommener Betriebsausgaben oder Werbungskosten

Nach § 126 Abs. 4 FGO ist die Revision zurückzuweisen, wenn die Entscheidungsgründe zwar eine Verletzung des bestehenden Rechts ergeben, sich die Entscheidung selbst aber aus anderen Gründen als richtig darstellt. Diese Vorschrift ist auch im Verfahren über die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision entsprechend anzuwenden.

Aufwendungen können als vorweggenommene Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuermindernd berücksichtigt werden, wenn mit den Aufwendungen nicht nur irgendeine noch unsichere Einkommensquelle angestrebt wird, sondern eine klar erkennbare Beziehung zwischen den Aufwendungen und einer bestimmten Einkunftsart besteht. Es bedarf eines hinreichend konkreten, objektiv feststellbaren Veranlassungszusammenhangs mit späteren Einnahmen.

Hiervon kann nicht ausgegangen werden bei Aufwendungen für Grundstücke, deren gewerbliche Nutzung unklar ist (vgl. Beschluss des BFH vom 18.06.2015, Az.: X B 20/15).

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