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Berücksichtigung von Steuervorteilen bei der Rückabwicklung einer Kapitalanlage

Die schadensersatzrechtliche Rückabwicklung einer Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds ist keine Veräußerung eines Grundstücks oder eines grundstücksgleichen Rechts im Sinne des § 23 EStG. Auch eine analoge Anwendung des § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 1 EStG kommt nicht in Betracht. Die Steuerbarkeit der Schadensersatzleistung scheidet daher jedenfalls nicht im Hinblick auf § 23 EStG aus. Der Anleger kann jedoch Steuervorteile durch steuerlich sofort abziehbare Werbungskosten erzielt haben, deren Rückfluss im Wege des Schadensersatzes als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu versteuern ist (vgl. Urteil des BGH vom 20.08.2015, Az.: III ZR 57/14).

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