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Beratungspflichten eines Rechtsanwalts beim Abschluss eines Abfindungsvergleichs in einer Arzthaftungssache

Ein Rechtsanwalt muss seinem Mandanten in einer Arzthaftungssache von dem Abschluss eines Vergleichs ausdrücklich abraten, wenn er den Vorstellungen des Mandanten nicht gerecht wird. Der Rechtsanwalt haftet beim Abschluss eines solchen nachteiligen Vergleichs jedoch nicht, wenn dem Mandanten durch die fehlerhafte Beratung im Zusammenhang mit dem Abschluss des Abfindungsvergleichs letztlich kein Schaden entstanden ist. Dies kann der Fall sein, wenn sich eine Anspruchsrealisierung gegenüber dem behandelnden Arzt anstelle des Abfindungsvergleichs nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt. Bei der Beurteilung, wie ein hypothetisch geführter Rechtsstreit ausgegangen wäre, kommt es darauf an, wie aus Sicht des Regressgerichts normativ zutreffend über den Sachverhalt hätte entschieden werden müssen, der seinerzeit klagebegründet hätte angeführt werden können (vgl. Urteil des OLG Hamm vom 17.03.2015, Az.: 28 U 208/13).

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