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Anforderungen zur Begegnung der mit dem Betrieb einer Wasserrutsche verbundenen typischen Risiken

Der Betreiber eines Schwimmbades ist dazu verpflichtet, seine Badegäste vor Gefahren zu schützen, welchen sie beim Besuch des Schwimmbads und deren Einrichtungen ausgesetzt sein können. Dies ergibt sich aus dem Grundsatz, wonach derjenige, der eine Gefahrenlage schafft, dazu verpflichtet ist, alle notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern. Den Anforderungen zur Begegnung der mit dem Betrieb einer Wasserrutsche verbundenen typischen Risiken kann der Betreiber in ihm zumutbarer Weise nachgekommen sein, wenn er alle beim Betrieb von Röhren-Wasserrutschen einzuhaltenden sicherheitstechnischen Anforderungen beachtet und die erforderlichen Prüfverfahren durchgeführt hat, wenn der Schwimmbadbesucher vor Benutzung der Rutsche darüber aufgeklärt wird, wie er sich zu verhalten hat, und wenn durch eine zeitgesteuerte Ampelschaltung das Risiko eines Zusammenstoßes minimiert wird (vgl. Urteil des LG Bonn vom 23.03.2015, Az.: 1 O 370/14).

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