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Anforderung an die ärztliche Risikoaufklärung bei einer Operation am Ellbogen

Die Aufklärung vor einer Operation hat dem Patienten einen zutreffenden allgemeinen Eindruck von der Schwere des Eingriffs und der Art der Belastung zu vermitteln, die sich für seine körperliche Integrität und seine Lebensführung aus dem Eingriff ergeben können. Im Rahmen der Aufklärung ist auch das Risiko zu erörtern, inwieweit trotz fehlerfreier medizinischer Behandlung Schadensrisiken bestehen, seien es mögliche Komplikationen während des Eingriffs oder sonstige schädliche Nebenfolgen. Nicht erforderlich ist die exakte medizinische Beschreibung der in Betracht kommenden Risiken, es genügt eine Aufklärung „im Großen und Ganzen“ über Chancen und Risiken der Behandlung. Vor einer Ellebogenoperation ist es insoweit ausreichend, wenn der Arzt dem Patienten verdeutlicht, dass durch die Operation eine Schmerzfreiheit nicht garantiert werden kann und dass Komplikationen auftreten können, die möglicherweise zu einer Verschlechterung der Situation führen (vgl. Urteil des OLG Brandenburg vom 30.04.2015, Az.: 12 U 165/13).

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