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Ärztliche Werbung mit kostenloser Zweitbegutachtung unzulässig

Das LG Hamburg hat mit Urteil vom 14.10.2014 festgestellt, dass die Anzeige „kostenlose Zweitbegutachtung bei allen Erkrankungen der Schilddrüse“ eine nach dem HWG unzulässige Werbung darstelle.

Die Einholung einer Zweitmeinung stelle nicht lediglich eine unselbständige Nebenleistung zur Operation dar. Insofern komme es auf die Handelsüblichkeit der Zuwendung nicht an. Die Leistung der Zweitbegutachtung stelle keinen Ratschlag im Sinne von § 7 Abs.1 Nr. 4 HWG dar, sondern gehe darüber hinaus, insbesondere stehe dem die hohe Bedeutung für die Operationsentscheidung des Patienten dagegen (vgl. LG Hamburg, Urteil vom 14.10.2014, 312 O 19/14).

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