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Achtung: Aufklärungsinhalt bei Aufklärung durch mehrere Ärzte

Auch der Arzt, der einen Patienten ausschließlich über den von einem anderen Arzt angeratenen und durchzuführenden Eingriff aufklärt, kann dem Patienten im Falle einer fehlerhaften oder unzureichenden Aufklärung aus unerlaubter Handlung haften.

Rechtsfehlerhaft ist die Auffassung, der aufklärende Arzt habe nur die Aufklärung über die allgemeinen Risiken der beabsichtigten Operation, nicht aber die Aufklärung über die (Miss-)Erfolgsaussichten und Behandlungsalternativen übernommen, und nehme nur insoweit eine Garantenstellung gegenüber dem Patienten ein. Für die Reichweite der Garantenstellung des Arztes ist der Umfang des Vertrauens entscheidend, das sich der Patient aufgrund des konkreten Auftretens des Arztes berechtigterweise bilden darf.

Dies lässt sich nicht abstrakt bestimmen, sondern hängt stets von den konkreten Umständen des Einzelfalles ab. Dabei kommt es darauf an, wie ein objektiver Dritter in der Lage des Patienten das Verhalten des Arztes in der konkreten Behandlungssituation verstehen durfte (vgl. BGH, Urteil vom 21.10.2014, Az. VI ZR 14/14).

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