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Zusammentreffen von Vorfahrtsverstoß mit missverständlichem Verkehrsverhalten rechtfertigt Haftungsverteilung 70 zu 30 zu Lasten des Vorfahrtsverstoßes

Das Zusammentreffen eines Vorfahrtsverstoßes wiegt auch bei einem erweislich missverständlichen Verhaltens des vorfahrtsberechtigten Fahrzeugs (hier: rechts Blinken und deutliches Abbremsen) im Rahmen der Abwägung der Verursachungsbeiträge noch so schwer, dass eine Haftung von 70% bei dem Vorfahrtsverstoßenden liegt. Blinken allein ist niemals ein hinreichendes Indiz dafür, dass es tatsächlich zu einem Abbiegevorgang kommt. Nur wenn ein weiteres unmissverständliches Verhalten hinzutritt, das für einen solchen Vorgang spricht, kommt eine Haftungsreduktion in Betracht (vgl OLG Dresden, 20.08.2014, 7 U 1876/13).

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