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Verzögerung eines MRT stellt nicht stets einen groben Behandlungsfehler dar

Wenn knöcherne Mikrofrakturen (Bone bruise) als Distorsionsschmerz des Kniegelenks fehlinterpretiert werden und eine zielführende Bildgebung (MRT) verzögert wird, kann darin nicht notwendigerweise ein grober Behandlungsfehler gesehen werden. Dies ist der Fall, wenn der gerichtliche Sachverständige ein Versäumnis verneint und der vom Patient konsultierte Privatgutachter die ergänzende Bildgebung lediglich als „wünschenswert“ bezeichnet. Eine Beweislastumkehr wegen eines einfachen Befunderhebungsfehlers scheidet ebenfalls aus, wenn nach sachverständiger Einschätzung die sofortige Reaktion auf die richtige Diagnose den weiteren Verlauf nicht zum Vorteil des Patienten verändert hätte (vgl. Beschluss des OLG Koblenz vom 05.05.2014, Az.: 5 U 44/14).

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