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Verminderung der Versicherungsleistung aus einer Unfalltodversicherung bei Vorerkrankungen

Nach den Bedingungen für die Unfalltod-Zusatzversicherung vermindert sich die Leistung entsprechend dem Anteil der Mitwirkung, soweit an der Herbeiführung des Todes neben dem Unfall Krankheiten oder Gebrechen zu mindestens 25 Prozent mitgewirkt haben. Die Beweislast liegt insoweit bei dem Unfallversicherer. Die genannte Versicherungsbedingung greift ein, wenn ein Unfall und die nachfolgende operative Versorgung eine Kette weiterer Erkrankungen in Gang gesetzt hat, welche zum Tode des Versicherungsnehmers einer Unfalltodversicherung führten, und wenn die Vorerkrankungen des Versicherungsnehmers zu mindestens 25 Prozent bei dem durch das Unfallereignis verursachten Todeseintritt mitgewirkt haben (vgl. Urteil des LG Waldshut-Tiengen vom 21.06.2013, Az.: 1 O 206/12).

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