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„Sonstige wissentliche Pflichtverletzung“ eines Finanzdienstleitungsvermittlers durch fehlerhafte Aufklärung des Anlegers

Verstößt ein Finanzdienstleitungsvermittler im Rahmen einer Kapitalanlageberatung gegen seine Aufklärungspflichten gegenüber einem Anleger, indem er bei diesem den Anschein erweckt, es handele sich um eine sichere Anlage („Sicherheit von Dauer“), obwohl es um eine Unternehmensbeteiligung geht, die mit entsprechenden wirtschaftlichen Risiken verbunden ist, so ist ihm eine „sonstige wissentliche Pflichtverletzung“ im Sinne der AVB einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung vorzuwerfen.

Dies schließt den Versicherungsschutz aus. Die Verpflichtung zur anleger- und objektgerechten Beratung gehört zu den grundlegenden Pflichten des Beraters, weshalb im Falle einer Abweichung regelmäßig darauf geschlossen werden kann, dass die Pflichtverletzung auch wissentlich geschah (vgl. Beschluss des OLG Frankfurt am Main vom 20.06.2013, Az.: 3 U 159/12).

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