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Schmerzensgeld von 50.000,- Euro bei Funktionsverlust der linken Schulter

Bei der Bewertung als grober Behandlungsfehler kann auch berücksichtigt werden, dass die gewählte Operationsart nicht die Methode der Wahl war und selbst fehlerhaft durchgeführt worden ist. Für den Funktionsverlust der linken Schulter erscheint ein Schmerzensgeld von 50.000,- Euro angemessen.

Bei der Bemessung der Höhe des Schmerzensgeldes sind die erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen des geschädigten Patienten zu berücksichtigen, die darin liegen bestehen können, dass er aufgrund des Funktionsverlustes der Schulter massiver Einschränkungen im täglichen Leben erfährt. Dies kann der Fall sein, wenn er bei den täglichen Verrichtungen, insbesondere der Haus- und Gartenarbeit erheblich beeinträchtigt ist und diese nicht mehr ohne fremde Hilfe durchführen kann, und wenn er wegen der anhaltenden Schmerzen nicht durchschlafen kann und auf die Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen ist (vgl. Urteil des OLG Hamm vom 01.07.2014, Az.: 26 U 4/13).

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