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Rückzahlungs- bzw. Schadensersatzansprüche eines Auftraggebers wegen arglistiger Täuschung durch den Architekten

Der Auftraggeber kann einen Architektenvertrag (hier: über die genehmigungsfähige Erstellung eines sog. „landschaftspflegerischen Begleitplanes“) wegen arglistiger Täuschung anfechten, wenn der Architekt durch die Manipulation einer E-Mail der Unteren Landschaftsbehörde die Geeignetheit der Genehmigungsfähigkeit seiner Planungen vorgetäuscht und dadurch die Zahlungsfreigabe der Schlussrechnung erwirkt hat. Da die Anfechtung die Wirkung des angefochtenen Rechtsgeschäfts von Anfang an entfallen lässt, ist der Architekt auch verpflichtet, vorangegangene Abschlagszahlungen zurückzuzahlen (vgl. Urteil des OLG Düsseldorf vom 28.08.2014, Az.: 21 U 68/11).

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