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Privatversicherter Leukämie-Patient hat keinen Anspruch auf zusätzliche Neuraltherapie bei einem Heilpraktiker

Ein an B-chronischen lymphatischen Leukämie autoimmunen Pure-cell-Aplasie erkrankter privatversicherter Patient hat keinen Anspruch auf Erstattung der Behandlungskosten für eine nicht schulmedizinisch anerkannte Neuraltherapie bei einem Heilpraktiker. Denn zur Behandlung dieser Krankheiten stehen Arzneimittel und von der Schulmedizin überwiegend anerkannte Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Etwas anderes gilt nur, wenn soweit die Schulmedizin im konkreten Fall nur noch palliative Therapien anbietet, weil sie jede Möglichkeit kurativer Behandlung als aussichtslos erachtet. In diesem Fall kann die Notwendigkeit einer Alternativbehandlung in Betracht kommen, wenn sie eine durch Indizien gestützte Aussicht auf einen über die palliative Standardbehandlung hinausreichenden Erfolg bietet.

Wird die Behandlung jedoch nur zusätzlich mit dem Ziel durchgeführt, die körpereigenen Kräfte in der schulmedizinischen Behandlung der Krebserkrankung zu unterstützen, steht dem Versicherten kein Recht auf Kostenübernahme zu Seite (vgl. Urteil des OLG Karlsruhe vom 13.03.2014, Az.: 12 U 133/13).

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