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Private Krankenkostenversicherung muss Kosten einer Immmuntherapie mit dendritischen Zellen nicht erstatten

Die dendritische Zelltherapie zur Behandlung eines malignen Melanoms hat sich in der Praxis noch nicht ebenso erfolgversprechend bewährt wie die Applikation von Interferon. Daher ist die private Krankheitskostenversicherung insoweit nicht eintrittspflichtig. Die dendritsche Zellherapie ist keine Behandlungsmethode, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt ist. Die sogenannte „Schulmedizinklausel“ in den AVB-G ist – unter Zugrundelegung des Verständnisses eines durchschnittlichen Versicherungsnehmers – dahin zu verstehen, dass dann für schulmedizinisch nicht überwiegend anerkannte Methoden oder Arzneimittel geleistet wird, wenn sie über eine gewisse Dauer („sich bewährt“) eingesetzt worden sind und Erfolge vorweisen können („Erfolg versprechend“), die denjenigen Erfolgen, die mit überwiegend anerkannten schulmedizinischen Methoden oder Arzneimitteln erzielt wurden, gleichstehen. Dies ist in der genannten Konstellation nicht der Fall(vgl. Urteil des OLG Köln vom 10.01.2014, Az.: 20 U 71/12).

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