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Preiswerbung eines Apothekers unter Bezugnahme auf den Apothekenverkaufspreis

Das OLG Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 20.03.2014 (Az.: 6 U 237/12) entschieden, dass die Werbung einer Apotheke für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel in Gegenüberstellung des eigenen Verkaufspreises mit einem höheren, als „AVP“ bezeichneten einheitlichen Abgabepreises dann irreführend sei, wenn der Eindruck entstehen kann, bei dem „AVP“ handele es sich um einen vom Hersteller empfohlenen Preis und der Charakter dieses Preises in der Werbung auch nicht hinreichend erläutert wird.

Tatsächlich handelt es sich bei dem „AVP“ um den einheitlichen Abgabepreis nach § 78 Abs. 3 Satz 1, zweiter Halbsatz AMG. Apothekern steht es frei, mit einer Abweichung vom einheitlichen Abgabenpreis zu werben. Es muss allerdings darüber aufgeklärt werden, dass es sich bei dem Bezugspreis um den für die Apotheke für rezeptfreie Medikamente verbindlichen Festpreis für die Abrechnung gegenüber der Krankenkasse handelt.

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