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Leistungskürzung einer Wassersportkaskoversicherung bei Verlassen des Steuerstandes einer Jacht

Kommt es zu einer Havarie einer Jacht, weil der Schiffsführer bei einer Geschwindigkeit von etwa 25 Knoten den Steuerstand verlassen hat, so handelt es sich um ein grob fahrlässiges Verhalten, das zu einer Leistungskürzung um 30 % führt. Angesichts der relativ hohen Geschwindigkeit des Bootes von 25 bis 27 Knoten ist das Verhalten des Bootsführers, den Autopilot einzustellen, den Steuerstand zu verlassen und sich in die Nähe des Heckbereichs zu begeben, als grob fahrlässig anzusehen, wenn auch im unteren Bereich. Bei einem Bootsunfall sind insbesondere die Maßstäbe des Schiffsverkehrs zu berücksichtigen. Im Rahmen der Bewertung der groben Fahrlässigkeit ist das allgemeine seemännische Grundwissen der beteiligten Kreise heranzuziehen (vgl. Urteil des OLG Köln vom 24.06.2014, Az.: 9 U 225/13). 

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