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Klausel eines Reiseveranstalters über pauschalierte Rücktrittskosten ab 40% deutlich überhöht und unwirksam

Die von einem Reiseveranstalter in Bezug auf Reiseverträge mit Verbrauchern in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendete Klausel „Die pauschalierten Rücktrittskosten betragen: Bis zum 15. Tag vor Reisebeginn 40 % des Reisepreises, 14. Tag bis 8. Tag vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises, ab 7. Tag vor Reisebeginn 70% des Reisepreises, am Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise 90 % des Reisepreises.“ ist unwirksam. Nach dem BGB ist es zwar zulässig, eine pauschale Entschädigung im Falle des Rücktritts vor Reisebeginn zu vereinbaren. Die Pauschale muss allerdings dem typischen Schaden, der dem Reiseveranstalter durch den Rücktritt des Kunden entsteht, entsprechen. Bereits die Einstiegspauschale von 40% ist deutlich überhöht. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die Pauschale auch bei Stornierungen Monate vor Reisebeginn anfällt. In diesem Fall wird der Reiseveranstalter die Reiseleistungen in der Regel weitervermitteln können (vgl. Urteil des LG Düsseldorf vom 05.02.2014, Az.: 12 O 361/12 U).

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