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Klausel eines Reiseveranstalter über zu erbringende Anzahlung von 40% des Gesamtreisepreises ist unwirksam

Eine Vertragsklausel, mit der ein Reiseveranstalter eine Anzahlung von 40% des Gesamtreisepreises bereits zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses verlangen darf, stellt eine unangemessene Benachteiligung des Vertragspartners dar und ist insofern unwirksam.

Die Begründung einer Vorleistungspflicht, die über eine beim Vertragsschluss zu entrichtende, verhältnismäßig geringe Anzahlung hinausgeht, ist grundsätzlich nur bei Hingabe hinreichender Sicherheiten vertretbar. Dass der Veranstalter dem Reisenden einen kostenfreien Rücktritt bei Reiseausfall anbietet, sodass dieser den gezahlten Reisepreis unverzüglich zurückfordern kann, macht dies nicht entbehrlich (vgl. Urteil des OLG Celle vom 28.11.2013, Az.: 11 U 279/12).

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