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Hohe Geldstrafe für fehlerhafte Implantatbehandlung

Das AG Kitzingen hat einen Zahnarzt wegen fahrlässiger Körperverletzung gemäß §§ 223 I, 229, 230 StGB zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen zu je 400,– Euro verurteilt.

Der angeklagte Zahnarzt führte beim geschädigten Patienten eine implantologische Zahnbehandlung durch. Nach einer eingehenden Beratung extrahierte er dem Patienten die vorhandenen Restzähne und setzte insgesamt 18 Implantate.

Zugleich versorgte er ihn mit einer provisorischen Brücke im Ober- und Unterkiefer. Beim Setzen der Implantate verzichtete er auf die Verwendung einer sogenannten Bohrschablone, was u. a. zur Folge hatte, dass die Implantate im Unterkiefer falsch gesetzt wurden. Bereits kurze Zeit später gliederte er den endgültigen Zahnersatz ein, obwohl zu diesem Zeitpunkt für den Zahnarzt erkennbar 4 Implantate im Oberkiefer und 2 Implantate im Unterkiefer sich gelockert hatten (vgl. Urteil AG Kitzingen vom 28.05.2013, Az. 1 Cs 801 Js 11930/11).

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