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Hinzuschätzung von Betriebseinnahmen bei nicht ordnungsmäßigen Kassenaufzeichnungen

Nach § 146 Abs. 1 AO sind Buchungen und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorzunehmen. Kasseneinnahmen und Kassenausgaben sollen täglich festgehalten werden. Werden lediglich die gesamten Umsätze in einer Summe erfasst, ohne dass das Zustandekommen der Summe durch Aufbewahrung der angefallenen Kassenstreifen, Kassenzettel und Bons nachgewiesen wird, so entspricht die Buchführung nicht der Vorschrift des § 146 Abs. 1 AO und hat somit nicht die Vermutung sachlicher Richtigkeit für sich. Wenn nicht ordnungsmäßige Kassenaufzeichnungen nach den Umständen des Einzelfalls den Schluss zulassen können, dass nicht alle Bareinnahmen verbucht worden sind, ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das Finanzgericht das Finanzamt für berechtigt gehalten hat, Betriebseinnahmen dem Grunde nach hinzuzuschätzen (vgl Urteil des BFH vom 24.06.2014, Az.: VIII R 54/10).

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