Springen Sie direkt:

Aktuelles

Haftung eines GmbH-Geschäftsführers für Umsatzsteuerschulden aufgrund Nichtabgabe der Umsatzsteuerjahreserklärung

Wäre bei fristgerechte Abgabe der Umsatzsteuerjahreserklärung der durch die spätere Insolvenz der Gesellschaft bedingte Steuerschaden nicht entstanden, so kann die Haftung des Geschäftsführers einer GmbH nicht mit der Begründung verneint werden, die Steuerschuld wäre mit einem sich aus einer später abgegebenen Umsatzsteuervoranmeldung ergebenden Anspruch auf Erstattung der Vorsteuer verrechnet worden. Ungeachtet der Frage, ob der Einwand des rechtmäßigen Alternativverhaltens dem Haftungsanspruch überhaupt entgegengehalten werden kann, wäre in der genannten Fallgestaltung bei pflichtgemäßer Abgabe der Umsatzsteuererklärung der Steuerschaden nicht in gleicher Weise, sondern gerade nicht eingetreten. Es bestehen daher keine Zweifel an der Kausalität (vgl. Urteil des BFH vom 23.04.2014, Az.: VII R 28/13).

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren