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Haftung eines Frauenarztes für zu spät erkannte Brustkrebserkrankung

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 12.08.2013 (Az.: 3 U 57/13) festgehalten, dass ein unterlassener Hinweis zur Teilnahme an einem Mammographie-Screening sogar als grober Behandlungsfehler dann zu bewerten war, wenn sich die betroffene Frau regelmäßig zur Brustkrebsuntersuchung vorgestellt hat, ihr es also gerade auf die Minimierung des Brustkrebsrisikos angekommen war, und der Beklagte ihr ein Medikament verordnet hatte, das geeignet ist, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen.

Vor diesem Hintergrund war es nicht ausreichend, lediglich eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, sondern es hätte zu einem regelmäßigen Mammographie-Screening geraten werden müssen.

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