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Betrieb eines verlustbringenden Reiterhofs als Liebhaberei

Nach Ansicht des Bundesfinanzhofes stellt es keine Abweichung von Rechtssätzen höchstrichterlicher Rechtsprechung dar, wenn das Finanzgericht den weiteren Betrieb eines verlustbringenden Reiterhofs als Liebhaberei ansieht und dementsprechend eine Verrechnung der Verluste mit positiven Einkünften mit der Begründung nicht zulässt, eine Gesamtbetrachtung ergebe, dass bedingt durch hohe Buchverluste die Steuerersparnis durch die Verrechnung mit positiven Einkünften die tatsächlichen Verluste an nachzuschießenden Betriebsmitteln übersteige.

Eine aus dem Verlustausgleich resultierende Steuerersparnis reicht im Regelfall für die Annahme von Liebhaberei nicht aus, weil es ökonomisch unvernünftig wäre, einen Verlustbetrieb, in den man tatsächlich laufend und unwiederbringlich Kapital nachschießen muss (= echte Verluste), nur deshalb zu unterhalten, um eine steuerliche Verlustverrechnung vornehmen zu können (Beschluss des BFH vom 18.11.2013, Az.: III B 45/12).

Das gilt natürlich nicht nur für Reiterhöfe…

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