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Bei Anzeigepflichtverletzung durch Verschweigen multipler Diagnosen kann Versicherer vom Vertrag zurücktreten

Verletzt der Versicherungsnehmer seine vorvertragliche Anzeigepflicht, ist der Versicherer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Dies ist der Fall, wenn der Versicherungsnehmer in einem Antrag auf Abschluss einer privaten Krankheitskostenversicherer auf die Frage nach Untersuchungen und Behandlungen in den letzten drei Jahren wahrheitswidrig angibt, lediglich wegen Bluthochdrucks behandelt worden zu sein und regelmäßige ärztliche Untersuchungen und Diagnosen (Alopezie, multiple Leberhämangiome, Hypercholesterinanämie, Arteriosklerose, Milzzyste, Skoliose, Herzklappeninsuffizienz und Spannungskopfschmerzen) verschweigt. Wer eine derartige Vielzahl von Arztbesuchen und Behandlungen und insbesondere die ärztliche Behandlung wegen Herzklappeninsuffizienz nicht offenbart, weiß, dass er mit seinem Verschweigen Einfluss auf die Entscheidung des Versicherers über den Abschluss der Krankenversicherung nimmt. Auch wenn nach Meinung des Arztes einige Diagnosen keinen Krankheitswert haben, gilt nichts anderes (vgl .Urteil des OLG Köln vom 06.06.2014, Az.: 20 U 210/13).

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