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Behandlungspflichten eines Internisten bei Borrelioseverdacht

Ist die Diagnose einer Neuroborreliose nicht gesichert, so kann das Unterlassen einer Antibiose auf Verdacht hin jedenfalls nicht als grober Behandlungsfehler im Rechtssinne qualifiziert werden. Eine Inanspruchnahme des beklagten Krankenhausträgers kann dann daran scheitern, dass die Kausalität eines eventuellen Fehlers der Behandler nicht hinreichend sicher festgestellt werden kann, und dass für den Nachweis der Kausalität Beweiserleichterungen für den Patienten weder unter dem Gesichtspunkt des im Rechtssinne groben Behandlungsfehlers noch unter dem Gesichtspunkt des Befunderhebungsmangels in Betracht kommen (vgl. Urteil des OLG Köln vom 23.07.2014, Az.: 5 U 113/13)

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