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Aufsichtspflichtverletzung der Eltern bei Verkehrsunfall eines sechsjährigen Kindes mit Kickboard

Fährt ein knapp 7-jähriges Kind mit einem Kickboard auf eine Straße und kollidiert dort mit einem Pkw, so kann dieses Verhalten jedenfalls dann zum Schadensersatz verpflichten, wenn das Kind die Straße ohne vorher anzuhalten und sich nach dem Verkehr zu vergewissern passierte und die Eltern ihre diesbezügliche Aufsichtspflicht verletzt haben. Nach der Straßenverkehrsordnung ist es einem Kind im genannten Alter nicht gestattet, die Straße mit einem Kickboard zu überfahren. Um ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen, müssen die Eltern ihrem Sohn eindeutig und klar anweisen, beim Überqueren der Straße vom Roller abzusteigen und am Fahrbahnrand dann nach links und rechts zu schauen, ob Verkehr kam und wenn die Straße frei war, den Roller schiebend zu Fuß die Strasse zu überqueren. Indem die Eltern diese Anweisung nicht gegeben haben, haben sie unabhängig von der Tatsache, dass es sich bei der fraglichen Straße um eine Anliegerstraße handelte, ihre Aufsichtspflicht verletzt (vgl. Urteil des LG Köln vom 11.02.2014, Az.: 11 S 462/12).

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