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Arthroskopiepatientin muss bei Fehlen gleichermaßen indizierter Behandlungsalternative nicht über konservative Behandlung aufgeklärt werden

Erleidet eine junge Frau nach einem traumatisierenden Sturzerlebnis eine Schulterverletzung mit zunehmender Bewegungseinschränkung ohne Besserungstendenz, ist die Durchführung einer Arthroskopie zur Klärung der Ursachen eines – nach MRT vermeintlich eindeutigen – Einrisses der „Supraspinatussehne“ indiziert und von daher nicht zu beanstanden.

In diesem Zusammenhang muss sie auch nicht über die Möglichkeit einer konservativen Behandlung aufgeklärt werden. Das gilt jedenfalls dann, wenn sich diese nicht als medizinisch gleichermaßen indizierte Behandlungsalternative darstellt (vgl. Urteil des OLG Hamm vom 21.01.2014, Az.: 26 U 101/12).

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