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Architekt haftet trotz Verstoßes gegen das Koppelungsverbot für Bauüberwachungsfehler

Nach dem Mietrechtsverbesserungsgesetz (MRVG) ist eine Vereinbarung, durch die der Erwerber eines Grundstücks sich im Zusammenhang mit dem Erwerb verpflichtet, bei der Planung oder Ausführung eines Bauwerks auf dem Grundstück die Leistungen eines bestimmten Ingenieurs oder Architekten in Anspruch zu nehmen, unwirksam. Ist ein Architektenvertrag wegen Verstoßes gegen dieses Koppelungsverbot nichtig, so kann der Architekt sich gleichwohl hiermit nicht gegen Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers verteidigen, wenn seit Abschluss des Vertrages schon mehr als sechs Jahre vergangen sind und er seine Architektenleistungen erbracht und abgerechnet hat (vgl. Urteil des OLG Köln vom 30.07.2014, Az.: 11 U 133/13).

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