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AOK verliert weiteren Zytostatika-Fall

Im Streit um die Ausschreibung von Zytostatika haben die Apotheker in einem weiteren Verfahren obsiegt. Geklagt hatte ein Apotheker, der von der Kasse retaxiert wurde. Er hatte Zytostatika abgegeben, obwohl er keinen Vertrag mit der AOK abgeschlossen hatte. Das SG Marburg entschied, dass es keine gesetzliche Grundlage für eine Beschränkung des Patientenwahlrechts gibt. Die Kasse darf daher Ärzte nicht dazu verpflichten, Zytostatika nur bei bestimmten Apotheken zu beziehen (vgl. SG Marburg, Urteil vom 10.09.2014, Az. S 6 KR 84/14).

Das Sozialgericht Darmstadt hatte Ende August 2014 die sog. Zyto-Verträge unter Verweis auf die freie Apothekenwahl gekippt. Der Hessische Apothekerverband (HAV) hatte zuvor im Mai 2014 einen Nachtragshaushalt von 15.000 Euro beschlossen, um finanziell für den Rechtsstreit gewappnet zu sein.

Es sind noch weitere 4 Verfahren bei den Sozialgerichten Frankfurt, Kassel und Darmstadt anhängig.

 

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