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Abrechnung auf Gutachtenbasis kann noch im Prozess die Erforderlichkeit markengebundener Reparatur abgesprochen werden

Ein Verkehrsunfallgeschädigter kann zwar im Rahmen der fiktiven Schadensberechnung die üblichen Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt zugrunde legen, die ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat. Hat er den Fahrzeugschaden bereits behoben, trägt er aber das Risiko, dass die Erforderlichkeit des vom Gutachter ermittelten Geldbetrags noch im Prozess von der Gegenseite bestritten wird und das Gericht den geringeren Betrag ansetzt, der für eine vergleichbare nicht markengebundene Reparatur fällig wäre (vgl. Urteil des BGH vom 15.07.2014, Az.: VI ZR 313/13).

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