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Abgrenzbarer Schadensteil bei behandlungsfehlerhaft mitverursachtem Geburtsschaden begrenzt Haftung

Ein Mann, der im Zusammenhang mit seiner Geburt einen schweren Gesundheitsschaden erlitten hat, der teils schicksalhaft während der Geburt eintrat und teils durch nachgeburtliche Behandlungsfehler verursacht wurde, muss eine Haftungsbegrenzung auf 20% hinnehmen.

Die Mitursächlichkeit der Behandlungsfehler habe nur zu einem abgrenzbaren Teil des Schadens geführt. Dies ergebe sich daraus, dass der Geschädigte auch ohne Behandlungsfehler ein Pflegefall und nicht in der Lage gewesen wäre, ein selbstständiges Leben zu führen.

BGH, Urteil vom 20.05.2014, Az. VI ZR 187/13
Quelle: BGH Pressestelle

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