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Zurücklassen eines Bauchtuchs im Operationsgebiet ist voll beherrschbares Risiko

Es stellt sich als einfacher und nicht als grober Behandlungsfehler dar, wenn bei einer Operation ein Bauchtuch im Bauchraum zurückgelassen wird. Denn auch dem sorgfältigen Operateur muss vor Schließen der Wunde nicht auffallen, dass sich noch ein Bauchtuch im Operationsgebiet befindet, da das Tuch beim Einbringen in das Wundgebiet mit Blut getränkt wird und sich zusammenzieht, was die Erkennbarkeit erschwert.

Das gilt jedenfalls dann, wenn dargelegt und bewiesen wird, dass Zählkontrollen stattgefunden haben und dass das Nichtbemerken des Fehlens eines Bauchtuchs offensichtlich auf einem Zählfehler beruht (vgl. Oberlandesgericht München, Urt. v. 22.08.2013, Az.: 1 U 3971/12).

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